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Die älteste Darstellung des Feuerlöschens findet sich auf einem Relief aus einem Palast nahe Ninive etwa 850 vor Christi Geburt. Assyrische Krieger löschen gegnerische Brandfackeln, die ihre Kampfwagen entzünden sollen, aus großen Löffeln (Schöpfgefäßen). 24 v. Chr. bildet Marcus Egnatius Rufus als Polizeidirektor in Rom aus Sklaven eine private Feuerwehrtruppe, die sehr wirkungsvoll arbeitet und gewinnt dadurch die Gunst des Volkes. Im 1. Jahrhundert v. Chr. wird u.a. vom Vorhalten von Löschwasser, der Entwicklung von Steckleitern, der Gründung von Militärfeuerwehren aus Veteranen und von ersten Anfängen des japanischen Feuerlöschwesens berichtet. (Quelle: Feuerwehr-Jahrbuch 1995/96, herausgegeben vom Deutschen Feuerwehrverband, Bonn) Das Feuerwehrwesen in Deutschland
Eine dieser ältesten Bürgerinitiativen war das 1841 in Meißen ins Leben gerufene "Freiwillige Lösch- und Rettungs-Corps". In dieser sächsischen Stadt gab es bereits seit 1794 eine umfangreiche Feuerordnung, die in 145 Paragraphen ausführlich die Verhütung und Bekämpfung des Feuers behandelte. Wenige Jahre später, 1846, wurde das "Pompier-Corps" in Durlach gegründet. Dieses Feuerwehrcorps wurde deshalb so berühmt, weil es nur ein Jahr nach seiner Gründung 1847 beim Brand des Stadttheaters in Karlsruhe entscheidend dazu beitrug, das Feuer schnell einzudämmen. 1851 wird in Berlin die erste militärisch-organisierte Berufsfeuerwehr in Deutschland geschaffen. Sie untersteht dem königlichen Polizeipräsidium und wird von dem Branddirektor C.L. Scabell geleitet. Mit einer Berliner Polizeiverordnung wird gleichzeitig die erste örtliche Verkehrsregelung in Kraft gesetzt, die der Feuerwehr im Straßenverkehr Vorfahrt einräumt. In §1 heißt es: "Fußgänger, Reiter und Fuhrwerke müssen dem Fuhrwerk der hiesigen Feuerwehr die Passage frei machen." (Quelle: Das große Feuerwehrhandbuch, Kognos Verlag, März 1998) Feuerwehren heute Heute gibt es in Deutschland 25.513Feuerwehren, unterteilt in 24.531 Freiwillige Feuerwehren, 99 Berufsfeuerwehren, 801 Werkfeuerwehren, 801 Betriebsfeuerwehren und 17.245 Jugendfeuerwehren mit zusammen 1.376.381 Aktiven. (Jahresstatistik 2001, Quelle: Feuerwehr-Jahrbuch 2002, herausgegeben vom Deutschen Feuerwehrverband, Bonn) Der Deutsche Feuerwehrverband Die Anfänge des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) sind auf den Ulmer Feuerwehrkommandanten Conrad Dietrich Magirus zurückzuführen, der am 10. Juli 1853 mit öffentlicher Aufforderung die Feuerwehren des Landes zu einer Versammlung nach Plochingen zusammenrief mit dem Ziel, einen Verein zu gründen. Das ungeordnete Nebeneinander einer großen Zahl von Freiwilligen Feuerwehren weckte das Bedürfnis nach gegenseitigem Erfahrungsaustausch. Einen radikalen Eingriff in Aufbau und Struktur der Feuerwehren gab es in der Zeit des Nationalsozialismus mit dem Gesetz über das Feuerlöschwesen. Auf Weisung des Reichsinnenministeriums stellte der Verband 1938 seine Tätigkeit ein. Die Neugründung nach dem 2. Weltkrieg erfolgte am 12. Januar 1952 in Fulda (Hessen). Seit Ende 1990 gehören auch die Landesfeuerwehrverbände der fünf neuen Bundesländer dem Deutschen Feuerwehrverband an. Die Feuerwehrverbände der 16 Bundesländer sowie die Bundesgruppen Berufsfeuerwehr und Werkfeuerwehr bilden den Deutschen Feuerwehrverband. Zu den Aufgaben des DFV gehören:
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