Aufgaben und Ziele
 

In seiner Satzung formuliert der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) den Zweck und die Aufgaben seiner Tätigkeit. Einem solchen Regelwerk entsprechend sind diese Formulierungen von ihrem Charakter und ihrer Aussagekraft plakativ und allgemeingültig. Im Verständnis für die föderative Verantwortung, vor dem Hintergrund enormer gesellschaftlicher Veränderungen und damit auch im Bewusstsein der Verantwortung für die Zukunft, hat der Deutsche Feuerwehrverband seine Aufgaben und Ziele konkretisiert und formuliert. In enger Kooperation mit seinen Mitgliedern wurden Kernaussagen getroffen und gemeinsame Ziele formuliert.

Durch dieses Papier sollen die Interessen des DFV und seiner Mitgliedsverbände (16 Landesfeuerwehrverbände, die Bundesgruppen "Werkfeuerwehr" und "Berufsfeuerwehr" sowie die Deutsche Jugendfeuerwehr) konzentriert und gebündelt werden. 

Es ist das gemeinsame Ziel, den Deutschen Feuerwehrverband als Spitzenverband der deutschen Feuerwehren weiter zu festigen.

Die Kernaussage des Verbandsausschusses lautet:

  1. Das deutsche Feuerwehrwesen braucht einen Spitzenverband.
  2. Der DFV ist der Spitzenverband der deutschen Feuerwehren.

Das gemeinsam formulierte Ziel ist:

Der Deutsche Feuerwehrverband wird zum Spitzenverband des deutschen Feuerwehrwesens ausgebaut.

  • Öffnung des DFV
    Schlussfolgerungen für Satzung und Richtlinien, Veränderung im Führungsgremium, Umstellung auf zeitgemäße Kommunikation
  • Zusätzliche Verbindungen
    Kontakte auf Ebene der Feuerwehren, Ministerien, Dienststellen, Industrie und Versicherungen
  • Akzeptanz
    durch Kompetenz, Zuverlässigkeit, Fachkundigkeit, Ehrlichkeit
  1. Der DFV vertritt die Interessen des deutschen Feuerwehrwesens auf Bundesebene und international
    • Entwicklungen beobachten, auswerten, erkennen und Einfluss nehmen
    • Begleiten bzw. Initiativen entwickeln für überregionale Tätigkeitsfelder
    • Zielgerichtete Einflussnahme auf Normung, Forschung und Lehre
    • Initiative zur Förderung des Ehrenamtes
    • Nationaler und internationaler Gedankenaustausch
    • Zusammenarbeit mit den Kommunalen Spitzenverbänden, Ländern und Bund optimieren, Einflussnahme verbessern
    • Verzahnung der im Feuerwehrbereich tätigen Institutionen
    • Kontakte mit Spitzenverbänden (Industrie, Handwerk, Versicherungen, Handel), Forschung und Lehre
    • Kontakte mit allen Bundesministerien und -behörden zur Auswertung zwecks Initiativen
    • Zusammenarbeit auf Ebenen mit höherer Qualität (AK V)
    • Kontakte mit anderen Hilfsorganisationen
    Voraussetzungen:
    1. Informationsfluss
    2. b) Qualität und Quantität der eigenen Kräfte
  2. Der DFV ist das Kompetenzzentrum des deutschen Feuerwehrwesens
    • Partnerschaft - gemeinsamer Nenner von Landesfeuerwehrverbänden, Gruppen, Organisationen und Gutachtern
    • Kompetenz und Qualität, Informationswert, Schwerpunkt von Management und Führung
    • Schneller Informationsaustausch
    • Aktivitäten
    • Service-Leister
    Voraussetzungen:
    1. a) Anerkennung, Akzeptanz, Überzeugung, Verantwortung
    2. b) Informationen von den Mitgliedern
    Schlussfolgerungen:
    1. Durchgängigkeit des DFV, Umgestaltung der Gremien, Reduzierung der Organe
    2. Klare Aufgabenstellungen
    3. Optimaler Informationsfluss, moderne Kommunikationstechnik - Hilfe von außen, für interne und externe Kommunikation
  3. Der DFV ist die PR- und Informationszentrale des deutschen Feuerwehrwesens
    • Aufbau eines geeigneten Infosystems bis zur Vernetzung mit den LFV
    • Aus- und Fortbildung anbieten
    • Hauptamtlicher Medienansprechpartner beim DFV
    • Enge Zusammenarbeit mit anderen Stellen, Presseorganen
    • Kooperationen mit professionellen Agenturen
    • Unterstützungsgremien für Großeinsätze Erscheinungsbild des DFV verbessern (CI/CD)
    • Verbesserung/Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit
    • Feuerwehr-Presse-Archiv
    • Bild- und Dokumentationsstelle
    • Zentrale Presseauswertung/Veröffentlichungen
    • Zusammenarbeit mit den LFV
    • Aus- und Fortbildung für Pressesprecher
    • Informationsübertragungsmöglichkeiten
  4. Der DFV koordiniert die Management-Aktivitäten und organisiert zentrale Veranstaltungen
    • Management = DFV-Vorstand, Fachausschüsse, Bundesjugendleitung, Bundesgeschäftsstelle und Sekretariat
    • Bedarf an Management-Schulung auf verschiedenen Führungsebenen des DFV und bei den Mitgliedern, ggf. Öffnung anstreben
    • Schulung, Aus- und Fortbildung als zentrale Veranstaltungen
    • Fachtagungen, Infoveranstaltungen, zentrale Veranstaltungen national und international
    • Akzeptanz der Management-Entscheidungen in den Gremien
    • Zielbestimmungen klar festlegen
    • Bestehende Struktur in Frage stellen - kleine Arbeitskreise gründen -
  5. Voraussetzungen: a) Koordinierter, datengestützter Informationsfluss z.B. über Aktivitäten b) Ausbau der Bundesgeschäftsstelle mit den notwendigen Möglichkeiten zu einem Lage- und Informationszentrum zwecks Aus- und Bewertung
  6. Die Arbeit des DFV ist finanziell abzusichern
    • Alle Mitglieder zahlen Beiträge
    • Fortbildungsveranstaltungen
    • Reisekosten und allg. Kosten werden reduziert
    • Sponsoring
    • Steuern
    • Öffentliche Mittel und Zuschüsse
    • Bußgelder
    • Spenden
    • Beteiligung an Unternehmen
    Voraussetzungen:
    1. Verwaltungsfreiräume schaffen, um Finanzverhandlungen professionell anzugehen
    2. Image-Ermittlung und Wertbeschreibung des DFV für mögliche Partner
 
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