Deutscher Feuerwehrversand
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Wichtige Kontakte in Europa ausbauen

Informationen und Erfahrungen austauschen, Kontakte knüpfen und sich gemeinsam in Europa für die Feuerwehren einsetzen: Dies sind die Ziele der Treffen des Deutschen Feuerwehrverbandes mit Vertretern der Pendants in Österreich und Frankreich. Seit mehreren Jahren sind die Arbeitssitzungen der Präsidien des DFV und des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV) etabliert. Der Ausbau der Präsenz in Brüssel ist für die ähnlich aufgebauten Systeme in Deutschland und Österreich immanent wichtig, stellten die Führungsgremien fest – unter anderem, um zentralistischen Strömungen in der EU-Kommission mit fachlichem Sachverstand in Sachen Feuerwehr entgegenzutreten. Auch bei der Vertretung in Normungsgremien, bei der Weltleitmesse Interschutz 2010, beim Digitalfunk sowie bei der Mitgliederentwicklung gibt es zahlreiche gemeinsame Ansatzpunkte für die beiden Verbände, wie sich im wertvollen Wissensaustausch herausstellte.

Nicht nur mit den österreichischen, auch mit den französischen Nachbarn gibt es viele Übereinstimmungen. Unterscheiden sich auch das zentralistische französische und das föderalistische deutsche System, so bewegen viele Themen doch beide Verbände. Mehrfach trafen sich die Präsidenten des DFV und des französischen Feuerwehrverbandes Fédération Nationale sapeurs-pompiers de France (FNSPF) zum Erfahrungsaustausch. Hier interessierten Themen wie die EU-Katastrophenschutztruppe oder EU-Arbeitszeitrichtlinie und die jeweilig verfolgten Standpunkte und Probleme. Auch die Struktur und Arbeit der Verbände selbst – von der Facharbeit bis zum Lobbying – war Thema der Treffen.  

„Wir wollen mit unseren österreichischen und französischen Partnern weitere Anknüpfungspunkte für die verbandliche Zusammenarbeit finden und gemeinsame Lösungsansätze erarbeiten“, erklärt DFV-Vizepräsident Ralf Ackermann, der für den Bereich internationale Beziehungen und Europa verantwortlich zeichnet.