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IF Star - Innovationen aus der Feuerwehr 2010/2011

Auswahl aus den besten Projekten 2010       

Der Innovationspreis wurde erstmals anlässlich des 28. Deutschen Feuerwehrtages 2010 in Leipzig vom Verband öffentlicher Versicherer und dem Deutschen Feuerwehrverband vergeben. Eine Auswahl der besten Projekte 2010 wurde am 1. und 2. April 2011 in Berlin im Rahmen eines Fachforums einem breiten Publikum aus dem Feuerwehrwesen vorgestellt. Die Erfahrungen und Ideen aus den Projekten sollen zur Umsetzung und Weiterentwicklung anregen. Damit können Innovationen im Feuerwehrwesen deutschlandweit vorangetrieben werden.        

Der Innovationspreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Beim Fachforum zum IF Star wurde dem interessierten Fachpublikum eine Auswahl der besten Projekte vorgestellt. Hierbei stellten die Referenten beeindruckend die flexible und kreative Lösung von Problemen durch die Feuerwehren unter Beweis:

So wird in der Feuerwehr Königsbronn (Baden-Württemberg), bei der das Innenangriffstraining vor allem im Winter witterungsbedingt nur schwer mit Wasser abzuhalten ist, diese Ausbildung nun mittels Druckluft realistisch und beliebig wiederholbar durchgeführt.
Holger Schäble - Präsentation Königsbronn
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In 1.500 Stunden Eigenleistung baute die Feuerwehr Werl (Nordrhein-Westfalen) eine realistische Gefahrgutübungsanlage für die Ausbildung, an der 60 unterschiedliche Leckagen und ein Dutzend Brände nachgestellt werden können.
Karsten Korte - Präsentation Werl - Informationsblatt
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Wie die Erfahrung aus Einsätzen mit neuen Entwicklungen in die Weiterentwicklung der technischen Ideen eingebracht wird, zeigte Prof. Dr.-Ing. Michael Reick anhand eines Einsatzes in Bad Harzburg (Niedersachsen) auf, bei dem der von ihm entwickelte Rauchschutzvorhang eingesetzt und im Einsatznachgang nochmals optimiert wurde.
Prof. Dr.-Ing. Michael Reick - Präsentation Rauchverschluss
Internet: www.rauchverschluss.de
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Die Feuerwehr Großefehn (Niedersachsen) ließ das Publikum am Weg teilhaben, der von der Idee der Verhinderung der Brand- und Rußausbreitung hin zur Entwicklung eines Rauchschutzelementes führte.
Helmut Labohm - Präsentation Großefehn
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Auf Augenhöhe der Kinder begab sich die Feuerwehr Limburg-Linter (Hessen) mit ihrem Projekt zur Brandschutzerziehung, bei dem Häuser, Telefonzellen und Feuerwachen im kindgerechten Maßstab den passenden Rahmen stellten.
Klaus Maletzki - Präsentation Limburg-Linter
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Auf großes Interesse stieß das Projekt zur Hydrantenortung per Navigationsgerät der Feuerwehr Altenholz (Schleswig-Holstein), die hierzu auch einen Leitfaden für interessierte Feuerwehrangehörige zur Verfügung stellen will.
Kai König - Präsentation Altenholz
Internet: www.hydranten-navigation.de
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Wie durch bauliche und taktische Maßnahmen größere Schäden an Wohn- und Industriegebäuden sowie Produktionsausfälle minimiert werden können, zeigte die Feuerwehr St. Georgen (Baden-Württemberg) am Beispiel zweier Einsätze auf.
Christoph Kleiner - Präsentation St. Georgen
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Die erfolgreiche Einführung eines First Responder-Systems in fünf Phasen, die auch von anderen Feuerwehren übernommen werden können, stellte die Feuerwehr Bockau (Sachsen) vor.
Jörg Seeliger - Präsentation Bockau
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Bei Fragen zur Veranstaltungen steht Ihnen Frau Papendieck gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten von ihr finden Sie hier.